Extension and restructuring of the technology museum 04.jpg
Extension and restructuring of the technology museum 04.jpg
Extension and restructuring of the technology museum 05.jpg
Extension and restructuring of the technology museum 05.jpg
Extension and restructuring of the technology museum 01.jpg
Extension and restructuring of the technology museum 01.jpg
Extension and restructuring of the technology museum 02.jpg
Extension and restructuring of the technology museum 02.jpg
Extension and restructuring of the technology museum 03.jpg
Extension and restructuring of the technology museum 03.jpg

Projektteam

Gerhard Kalhöfer, Tobias Roth, Ulli Wallner, Marc Rogmans

Bauherr

Technikmuseum Freudenberg

Stadt

Freudenberg

Beteiligte

Ausstellungsgestaltung: Kalhöfer & Rogmans Ausstellungsgestaltung

Datum

2011

Extension and restructuring of the technology museum - Prägendes städtebauliches Element des Technikmuseums Freudenberg

STÄDTEBAU UND BAUTYPUS

  • Respekt vor dem vorhandenen Baukörper
  • kein Stilwechsel oder fremde Formensprachen
  • Erkennbarkeit der Haupthalle und seiner räumlichen Kanten
  • Erhalt der „historischen“ Schaufassade am Weiher
  • kein Proportionen sprengender Anbau
  • vitale Entwicklung und Stärkung des Museums durch selbstbewusste Erweiterung

Prägendes städtebauliches Element des Technikmuseums Freudenberg ist die translozierte ehemalige Sägewerkhalle. Sie ist das größte und höchste Bauwerk des Ensembles. Eine mögliche Erweiterung muss darauf Rücksicht nehmen. Es geht uns nicht um einen Neuanfang, sondern um eine sensible und angemessene Weiterentwicklung des Bestands und der Halle. Im Vordergrund steht die Wertschätzung des Vorhandenen und der dahinter liegenden Arbeit. Das schließt eine selbstbewusste Interpretation des Vorhandenen nicht aus. Eine Weiterentwicklung braucht ein starkes bauliches Zeichen. Dieses wird von zwei auskragenden Dächern übernommen, die Zeichencharakter besitzen.

Formal werden die Erweiterungen aus dem traditionellen Bautypus abgeleitet. Das Satteldach des Werkraums und die abgeschleppten Dächer der Erweiterung fügen sich mühelos in den Bestand ein. Die drei Anbauten sind formal aufeinander bezogen um die Ensemblewirkung von Alt und Neu zu stärken und ein Auseinanderfallen durch heterogene Baukörper zu vermeiden.